📰 Neues aus der Kryptowelt #148 - Davos 2026, Bitcoin, Whales, Ethereum, TradFi

🇹🇭 KryptowĂ€hrungen im Fokus: Davos 2026

WĂ€hrend geopolitische Spannungen und der Streit um Grönland die Kulisse des Weltwirtschaftsforums prĂ€gten, rĂŒckten KryptowĂ€hrungen in Davos 2026 erneut ins Blickfeld politischer und geldpolitischer Debatten. US-PrĂ€sident Donald Trump bekrĂ€ftigte in seiner Rede das Ziel, die USA zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen, und stellte eine baldige Verabschiedung neuer Krypto-Gesetze in Aussicht. Aus Sicht des Weißen Hauses ist Regulierung lĂ€ngst ein geopolitisches Instrument im globalen Wettbewerb.

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DemgegenĂŒber warnten europĂ€ische Zentralbankvertreter vor dem Verlust geldpolitischer SouverĂ€nitĂ€t. Frankreichs Notenbankchef François Villeroy de Galhau wĂŒrdigte zwar Tokenisierung und Stablecoins als moderne Finanzinfrastruktur, zog jedoch eine klare Grenze bei „privatem Geld“. Geld sei untrennbar mit staatlicher SouverĂ€nitĂ€t verbunden, argumentierte er – und stellte sich damit offen gegen die Deutung vieler Krypto-Unternehmer.

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Diese Spannungen traten besonders im Schlagabtausch mit Coinbase-CEO Brian Armstrong zutage. Armstrong bezeichnete Bitcoin als modernes GegenstĂŒck zum Goldstandard und als disziplinierende Kraft gegenĂŒber staatlicher Verschuldung. Villeroy de Galhau konterte, Vertrauen in Geld mĂŒsse aus demokratisch legitimierten Institutionen erwachsen. Beide Seiten sprachen von „Wettbewerb“, meinten jedoch grundverschiedene Ordnungsvorstellungen.

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Parallel dazu mehrten sich in Davos auch makroökonomische Warnungen. Hedgefonds-Manager Ray Dalio sprach von einer schleichenden Erosion der bestehenden WĂ€hrungsordnung und einer wachsenden ZurĂŒckhaltung der Zentralbanken gegenĂŒber Fiat-WĂ€hrungen. Gold habe sich 2025 besser entwickelt als Technologie-Aktien – ein Signal wachsender InstabilitĂ€t. Trumps handelspolitische Drohungen und spĂ€tere Zollpause fĂŒr Europa unterstrichen, wie eng geopolitische Entscheidungen, Marktstimmung und Krypto-Preise inzwischen verflochten sind.

Auch innerhalb der Branche selbst war kein einheitliches Narrativ erkennbar. WĂ€hrend Binance-Vertreter von staatlicher Asset-Tokenisierung als nĂ€chster Entwicklungsstufe sprachen und eine mögliche RĂŒckkehr in den US-Markt offenließen, wies Circle-CEO Jeremy Allaire Sorgen vor „Bank Runs“ durch verzinste Stablecoins zurĂŒck. Stablecoins seien heute ein politisches Thema, nicht mehr nur ein technisches.

Davos 2026 machte deutlich, dass Krypto nicht lĂ€nger am Rand des Systems diskutiert wird, sondern im Zentrum geldpolitischer und geopolitischer Auseinandersetzungen angekommen ist. Der Konflikt verlĂ€uft weniger zwischen „alt“ und „neu“ als zwischen institutioneller Kontrolle und protokollbasierter SouverĂ€nitĂ€t. Ob Bitcoin Gegenmodell bleibt oder – wie Kritiker warnen – Teil desselben Makro-Zyklus geworden ist, dĂŒrfte eine der zentralen Marktfragen 2026 werden.

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🌀 Bitcoin weiter in der Warteschleife

Große Bitcoin-Wallets und institutionelle Vehikel haben ihre BestĂ€nde 2025 deutlich ausgeweitet. Nach Daten von CryptoQuant wurden innerhalb von zwölf Monaten rund 577.000 BTC von Wallets im Bereich 100–1.000 BTC akkumuliert – ein Zuwachs von rund 33 % seit EinfĂŒhrung der Spot-Bitcoin-ETFs.

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Allein 2026 verzeichneten US-ETFs bereits NettozuflĂŒsse von rund 1,2 Mrd. US-Dollar. Parallel bauten börsennotierte Treasury-Unternehmen ihre Reserven aus: Seit Juli kamen laut Glassnode etwa 260.000 BTC hinzu, womit diese Gruppe inzwischen mehr als 1,1 Mio. BTC hĂ€lt.

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Diese strukturelle Nachfrage steht jedoch einem fragilen Marktumfeld gegenĂŒber. Onchain-Daten zeigen, dass Bitcoin-Halter erstmals seit Ende 2023 wieder ĂŒber 30 Tage hinweg netto Verluste realisieren. Die Kennzahl „Net Realized Profit/Loss“ ist ins Negative gedreht – ein Muster, das in frĂŒheren Zyklen oft Übergangsphasen markierte. Analysten beobachten zudem, dass sich wichtige Kostenbasis-Zonen unterhalb von 90.000 US-Dollar bĂŒndeln und der Bereich um 80.000–84.000 US-Dollar als zentrale UnterstĂŒtzungszone gilt.

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Auch Markttechniker sprechen von einer frĂŒhen Belastungsphase. CryptoQuant verweist auf eine abnehmende Profitdynamik seit 2024, wĂ€hrend Bitwise in Q4 2025 eine Divergenz zwischen schwacher Kursentwicklung und wachsenden Fundamentaldaten feststellte, ein Muster, das historisch sowohl Bodenbildungsphasen als auch lĂ€ngere Konsolidierungen begleitete. Gleichzeitig erreichten Stablecoin-AktivitĂ€t, NetzwerkumsĂ€tze und DeFi-Nutzung neue HöchststĂ€nde, was auf anhaltende strukturelle Nutzung trotz schwĂ€cherer Preistrends hindeutet.

Vor einer einseitigen Deutung warnen jedoch Marktbeobachter. Luke Gromen betonte, dass institutionelle KÀufer allein ohne klare makroökonomische oder regulatorische Katalysatoren kaum in der Lage seien, neue Allzeithochs zu erzwingen. Handelskonflikte, Rezessionsrisiken oder erzwungene VerkÀufe durch Treasury-Firmen könnten kurzfristig zusÀtzlichen Druck erzeugen. Damit verdichtet sich das Bild eines Marktes, in dem langfristige Akkumulation und kurzfristige Stresssignale parallel existieren.

Die aktuellen Daten zeigen kein klares Bullen- oder BĂ€rensignal, sondern eine Reifephase: Institutionelle Nachfrage bleibt real, doch Onchain-Metriken deuten auf eine Übergangsperiode mit erhöhtem AbwĂ€rtsrisiko. Entscheidend fĂŒr 2026 dĂŒrfte sein, ob strukturelle ZuflĂŒsse durch ETFs und Treasuries stĂ€rker wirken als makroökonomische Schocks – oder ob genau diese Akteure in Stressphasen selbst zu Marktbelastungen werden.

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🐋 Wale akkumulieren Bitcoin

Onchain-Daten zeigen ein zunehmend gespaltenes Marktbild. Laut Santiment akkumulierten Wallets mit 10 bis 10.000 BTC innerhalb von neun Tagen rund 36.000 Bitcoin im Wert von ĂŒber 3,2 Mrd. US-Dollar, wĂ€hrend Kleinanleger netto verkauften. Dieses Muster – „Smart Money kauft, Retail verkauft“ – gilt historisch als potenzielles FrĂŒhzeichen langfristiger Divergenzen.

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Gleichzeitig blieb die Marktstimmung gedrĂŒckt: Der Crypto Fear & Greed Index verharrte im Angstbereich, Altcoins blieben klar hinter Bitcoin zurĂŒck.

Parallel dazu rĂŒcken alte Marktteilnehmer wieder in den Fokus. Im Januar wurde eine seit 2013 ruhende Wallet aus der Satoshi-Ära reaktiviert und bewegte ĂŒber 900 BTC. Solche Transfers haben 2024–25 deutlich zugenommen, wobei langfristig inaktive BestĂ€nde im Wert von ĂŒber 50 Mrd. US-Dollar bewegt wurden.

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Die Motive reichen von Verwahrungswechseln bis zu möglicher Vorbereitung auf VerkĂ€ufe – aber auch technologische Risiken wie potenzielle Quantenbedrohungen werden als Grund fĂŒr Umschichtungen genannt.

WĂ€hrend große Halter akkumulieren, verschĂ€rft sich der Druck auf Bitcoin-Treasury-Unternehmen. CryptoQuant vermutet, dass GameStop seinen gesamten Bestand von 4.710 BTC zu Coinbase Prime transferiert hat. Ein Schritt, der auf einen möglichen Verkauf hindeutet und bei aktuellen Kursen mit hohen Buchverlusten verbunden wĂ€re.

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Pantera Capital rechnet fĂŒr 2026 mit einer „brutalen Bereinigung“ bei Corporate-Treasuries: Nur wenige, gut kapitalisierte Akteure dĂŒrften dominieren, wĂ€hrend kleinere Unternehmen verkauft, verdrĂ€ngt oder zu Liquidationen gezwungen werden könnten.

Dieses Spannungsfeld spiegelt sich auch in den Preisdaten. Bitcoin-Halter realisierten erstmals seit Ende 2023 wieder ĂŒber 30 Tage hinweg Nettoverluste, wĂ€hrend Gold parallel neue Allzeithochs erreichte. Die Kombination aus Wal-Akkumulation, negativen Onchain-Profitkennzahlen und zunehmenden Treasury-Risiken deutet auf eine Marktphase hin, in der sich Kapital neu sortiert – weg von kurzfristiger Spekulation, hin zu stĂ€rkerer Konzentration.

Die Gleichzeitigkeit von Wal-KĂ€ufen und Unternehmensstress ist kein Widerspruch, sondern ein klassisches Reifezeichen. Kapital sammelt sich bei wenigen, starken Akteuren, wĂ€hrend schwĂ€chere Strukturen unter Druck geraten. Ob daraus eine neue Akkumulationsphase oder eine lĂ€ngere Marktbereinigung entsteht, hĂ€ngt weniger vom Retail-Sentiment ab als von der StabilitĂ€t der großen Halter – und der TragfĂ€higkeit der Treasury-Modelle.

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âžĄïž RĂŒckkehr zum Ethereum-Mainnet

Ethereum verzeichnet Anfang 2026 einen deutlichen Anstieg der Mainnet-AktivitÀt, wÀhrend Vitalik Buterin gleichzeitig eine strategische Neuausrichtung auf dezentrale Kommunikation, SelbstsouverÀnitÀt und Protokoll-Vereinfachung vorantreibt.

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Im Januar ĂŒberholte das Ethereum-Mainnet erstmals alle großen Layer-2-Netzwerke bei tĂ€glich aktiven Adressen. Zeitweise nĂ€herten sich die Werte der Marke von einer Million, nach einem Peak von rund 1,3 Mio. Adressen Mitte Januar. Auslöser war unter anderem das Fusaka-Upgrade, das die Transaktionskosten deutlich senkte. Sicherheitsanalysten warnen jedoch, dass ein relevanter Teil der AktivitĂ€t auf sogenannte Address-Poisoning-Kampagnen zurĂŒckgehen dĂŒrfte, ermöglicht durch die aktuell extrem niedrigen GebĂŒhren.

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Trotz potenziell verzerrter Metriken bleibt Ethereum laut ARK Invest die dominierende Plattform fĂŒr tokenisierte Vermögenswerte. Über 400 Mrd. US-Dollar an Onchain-Assets liegen inzwischen auf Ethereum, Stablecoins stellen dabei den grĂ¶ĂŸten Anteil. Rechnet man Layer-2s ein, entfallen rund zwei Drittel aller tokenisierten Real-World-Assets auf das Ethereum-Ökosystem. Parallel zeigen Performancetests wie bei MegaETH, dass das Umfeld zunehmend auf extrem hohe Transaktionsraten, Echtzeit-Anwendungen und neue SkalierungsansĂ€tze zusteuert.

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Vitalik Buterin nutzt 2026, um Ethereum stĂ€rker ideologisch zu schĂ€rfen. Einerseits erklĂ€rte er dezentrale soziale Netzwerke zu einer persönlichen PrioritĂ€t und rief zu mehr Beteiligung an offenen Social-Stacks wie Lens oder Farcaster auf. Andererseits propagiert er „Self-sovereign computing“, den bewussten RĂŒckzug von Big-Tech-Plattformen hin zu verschlĂŒsselten, offenen und lokal betriebenen Tools.

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Parallel warnt Buterin vor wachsender Protokoll-KomplexitĂ€t und fordert eine explizite „Garbage-Collection“-Strategie fĂŒr Ethereum, um Code-Ballast abzubauen, Vertrauen zu stĂ€rken und langfristige Wartbarkeit sicherzustellen.

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Ethereum tritt 2026 damit in eine Phase ein, in der nicht nur Skalierung und Adoption, sondern auch Governance-Philosophie, digitale SouverÀnitÀt und technische Reduktion zu zentralen Weichenstellungen werden.

Der Gleichlauf aus steigender Nutzung, aggressiver Skalierung und gleichzeitigen Forderungen nach Vereinfachung ist kein Widerspruch, sondern ein strukturelles Spannungsfeld. Je mehr Ethereum zur globalen Finanz- und Anwendungsschicht wird, desto kritischer werden Fragen nach Messbarkeit echter Adoption, langfristiger Wartbarkeit und digitaler Selbstbestimmung. Die eigentliche BewÀhrungsprobe liegt weniger in TPS-Rekorden als darin, ob ein wachsendes System zugleich robuster, verstÀndlicher und politisch unabhÀngiger werden kann.

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đŸȘ Traditionelle Finanzwelt trifft Krypto-Ökonomie

Die Integration von Krypto- und Blockchain-Infrastruktur in den traditionellen Finanzsektor beschleunigt sich. Große Banken, Börsen und Handelsplattformen arbeiten parallel daran, Krypto-Handel, tokenisierte Wertpapiere und neue Abwicklungsmodelle in bestehende Systeme zu integrieren – begleitet von regulatorischen Neuordnungen in den USA und Europa.

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UBS prĂŒft laut Bloomberg, ausgewĂ€hlten Private-Banking-Kunden den direkten Handel mit Bitcoin und Ether zu ermöglichen. Die Schweizer Großbank betreibt bereits Tokenisierungs-Piloten wie tokenisierte Geldmarktfonds und Abwicklungsversuche ĂŒber Swift- und Chainlink-Infrastruktur. Parallel testet UBS in Singapur tokenisierte Bankeinlagen fĂŒr grenzĂŒberschreitende Treasury-Zahlungen, um LiquiditĂ€t in Minuten statt Tagen zu bewegen. Der Schritt wĂŒrde wohlhabenden Kunden erstmals einen institutseigenen Krypto-On-Ramp bieten – eingebettet in klassische Vermögensverwaltung.

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Auch die Börseninfrastruktur rĂŒckt nĂ€her an Onchain-MĂ€rkte. Die New York Stock Exchange entwickelt gemeinsam mit der Intercontinental Exchange eine 24/7-Plattform fĂŒr tokenisierte Aktien und ETFs. Geplant sind Echtzeit-Abwicklung, Stablecoin-basierte Finanzierung und Multi-Chain-Verwahrung – vorbehaltlich regulatorischer Genehmigung. Ziel ist eine Handelsumgebung, die den eintĂ€gigen Abwicklungszyklus traditioneller MĂ€rkte ersetzt und rund um die Uhr zugĂ€nglich ist. Parallel kĂŒndigte Nasdaq ebenfalls Ambitionen fĂŒr erweiterten Handel an.

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Auf Plattformseite bestĂ€tigt Binance PlĂ€ne, tokenisierte Aktien zurĂŒckzubringen, nachdem entsprechende Angebote 2021 aus regulatorischen GrĂŒnden eingestellt wurden. Die Börse sieht tokenisierte Wertpapiere als nĂ€chsten Schritt zur Verbindung von TradFi und Krypto. Gleichzeitig bewirbt sich Binance in Griechenland um eine MiCA-Lizenz, da in der EU Übergangsfristen auslaufen und nationale Aufsichtsbehörden den regulatorischen Druck erhöhen. MiCA wird damit zunehmend zum operativen Filter fĂŒr den europĂ€ischen Markt.

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In den USA bewegt sich parallel die Aufsicht. SEC und CFTC kĂŒndigten ein gemeinsames Treffen zur „Harmonisierung“ ihrer ZustĂ€ndigkeiten an, wĂ€hrend der Senat an einem Marktstrukturgesetz arbeitet, das die Rollen beider Behörden neu definieren soll. Verzögerungen und politische Konflikte zeigen jedoch, wie umkĂ€mpft der regulatorische Rahmen bleibt – insbesondere bei Stablecoins, DeFi und tokenisierten Wertpapieren.

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Private Banken, Börsen und Krypto-Plattformen bauen gleichzeitig an einer neuen Finanzschiene, in der Handel, Verwahrung und Abwicklung zunehmend auf Blockchain-Infrastruktur verschmelzen – flankiert von einem noch offenen regulatorischen Umbau.

AuffĂ€llig ist weniger der einzelne Vorstoß als die Gleichzeitigkeit. UBS, NYSE, Binance und die US-Aufseher adressieren denselben Engpass: fragmentierte MĂ€rkte, langsame Abwicklung und unklare ZustĂ€ndigkeiten. Ob daraus ein integriertes Onchain-Finanzsystem entsteht, hĂ€ngt weniger von Technologie als von Regulierungstempo und politischer KohĂ€renz ab.

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